Heiliger Erzengel Michael, du mächtiger Schutzpatron der ukrainischen Hauptstadt, beschütze das ukrainische Heer, erlange den ukrainischen Waffen den Sieg und dem ukrainischen Volke einen ehrenvollen Frieden! Amen.
Roman Lysko wurde am 14. August 1914 in Horodok, Oblast Lwiw, geboren. Er studierte Theologie und schloss sein Studium an der Theologischen Akademie Lwiw ab. Am 28. August 1941 wurde er von Metropolit Andrej Scheptyzki zum Priester geweiht. Er war Pfarrer der ukrainischen Erzeparchie in Lwiw. Lysko engagierte sich auch in der Jugendarbeit. Am 9. September 1949 wurde er vom NKWD verhaftet und in Lwiw eingesperrt. Roman Lysko lehnte den Übertritt in die russische schismatische Kirche ab und wurde gefoltert. Die Einwohner der Stadt berichteten, ihn nach seiner Folter laut Psalmen singen gehört zu haben. Seine Peiniger hielten ihn deswegen für verrückt. Er starb, nachdem er in den Gefängnismauern lebendig eingemauert worden war.
Der selige Roman Lysko war der Sohn eines ukrainisch-katholischen Priesters und heiratete 1938 Neonila Hunjowska, die Tochter eines Priesters, mit der er zwei Söhne und eine Tochter hatte. 1941 wurde er zum Priester geweiht. Er starb als Märtyrer in Lemberg / Львів in der Ukraine.
Mehrere wichtige Schriften der frühen Katholischen Kirche, darunter der Brief an die Kirche von Korinth und eine wichtige Sammlung kirchlichen Rechts, hat er verfasst. Die heilige Überlieferung berichtet, daß Klemens I. als Märtyrer in Chersones Taurica auf dem Gebiet der heutigen Ukraine, und zwar auf der Halbinsel Krim, gestorben ist. Seine heiligen Reliquien wurden 867-868 von den Heiligen Kyrill und Method in die Basilika des heiligen Klemens nach Rom übertragen. Der heiligen Überlieferung nach wurden einige Reliquien, die in Chersones zurückgeblieben sind, vom heiligen Volodymyr dem Großen in die sog. "Zehntkirche" nach Kiew überbracht. Aus diesem Grund wird Klemens in der gesamten Ukraine als Beschützer und Hüter des ukrainischen Volkes und der ukrainischen Katholiken verehrt. Patriarch und Kardinal Josyf Slipyj hat die Ukrainische Katholische Universität in Rom nach ihm benannt. Heiliger Papst Klemens, du bist der Apostel des wahren katholischen Glaubens und der Patron der …Mehr
Kaiser Trajan verbannte Clemens mit vielen anderen Christen zur Zwangsarbeit in die Marmorsteinbrüche auf der Halbinsel Krim, wo alle schwer an Wassermangel litten. Während des Gebetes sah Clemens ein Lamm, das mit dem rechten Fuß scharrte, grub an diesem Ort - es sprudelte eine Quelle. Zahlreiche Menschen ließen sich daraufhin taufen. Davon unterrichtet, ließ Trajan den Papst mit einem Anker am Hals ins Meer stürzen und seine Mitchristen töten.
Aus dem 1. Klemensbrief: Wer kann das Band der Liebe Gottes beschreiben? Wer ist imstande, seine erhabene Schönheit zu schildern? Die Höhe, zu der die Liebe emporführt, ist unbeschreiblich. Liebe verbindet uns mit Gott, Liebe deckt eine Menge Sünden zu, Liebe erträgt alles, Liebe ist in allem langmütig; nichts Gemeines gibt es in der Liebe, nichts Hoffärtiges; Liebe kennt keine Spaltung, Liebe lehnt sich nicht auf, Liebe tut alles in Eintracht; in der Liebe haben alle Auserwählten Gottes ihre Vollkommenheit erlangt, ohne Liebe ist Gott nichts wohlgefällig... Selig sind wir, Geliebte, wenn wir die Gebote Gottes halten in einträchtiger Liebe, auf dass uns durch die Liebe die Sünden nachgelassen werden.
Der selige Josaphat Kocyłowski war ein ukrainischer griechisch-katholischer Bischof und Märtyrer. Kocyłowski wurde am 3. März 1876 im Dorf Pakoszówka geboren. Er studierte Theologie in Rom und schloss sein Studium 1907 ab. Im selben Jahr, am 9. Oktober, wurde er zum Priester geweiht. Bald darauf wurde er zum Prorektor und Professor für Theologie am griechisch-katholischen Seminar in Stanislawow ernannt. Am 2. Oktober 1911 wurde er Basilianer. Am 23. September 1917 wurde Kocyłowski in Przemyśl zum Bischof geweiht. Als Bischof arbeitete er an der Verbesserung des Bildungssystems der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche und förderte Ordensgemeinschaften. Er unternahm auch Schritte, um die wachsende russophile schismatische Propaganda zu bekämpfen, indem er standhafte Priester einsetzte und ukrainische katholische Zeitschriften finanzierte. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs unterstützte das kommunistische Polen die Sowjetrussen bei der Liquidierung der ukrainischen griechisch-…Mehr
Ukrainischer Märtyrer Gregor Lakota, griechisch-katholischer Weihbischof in Przemyśl - Gedenktag 5. November. Am 9. Juni 1946 wurde Bischof Lakota von den sowjet-russischen Behörden verhaftet, weil er sich weigerte, seinen katholischen Glauben aufzugeben. Er wurde zu 10 Jahren Zwangsarbeit in Workuta in Russland verurteilt. Trotz der harten Bedingungen und der Verfolgung, die er erdulden musste, blieb Lakotas katholischer Glaube unerschütterlich. Er hielt durch und spendete seinen Mitgefangenen Trost und spirituelle Führung. Leider forderten das Leiden und die Entbehrungen ihren Tribut an seiner Gesundheit und 1950 verstarb Gregor Lakota im Gefangenenlager Abes in Workuta, Russland. Er gilt als einer der ukrainischen Märtyrer, die von den kommunistischen Russen getötet wurden. Sein katholischer Glaube, seine unerschütterliche Treue zur Katholischen Kirche und zum Heiligen Vater in Rom, und sein Martyrium haben ihm große Bewunderung und Verehrung innerhalb der Weltkirche eingebracht. …Mehr
Es ist ebenso wenig eine Umdeutung der Geschichte, zu sagen, daß die kommunistischen Russen den ukrainischen katholischen Bischof Lakota im KZ nördlich des Polarkreises ermordet haben, wie zu sagen, daß die nationalsozialistischen Deutschen den polnischen katholischen Ordensmann Maximilian Kolbe im KZ Auschwitz getötet haben. Dies sind die nackten Tatsachen. Ich erinnere mich auch, daß ebenso 1919 die bayerische Sowjetrepublik ausgerufen wurde. Haben die Bayern denn aufgehört, katholisch zu sein und sollen nun in den Gänsefüßchen geführt werden? Außerdem ist die sogenannte "ukrainische sozialistische Sowjetrepublik" das Machwerk Moskaus auf dem Gebiet der Ukrainischen Volksrepublik, genauso wie die luhansker und donezker "Republiken" heute, geschaffen, um als die Einfallstore und Brückenköpfe der russischen Invasion zu dienen. Das ist ein beliebter Trick Moskaus. So war zum Beispiel 1920 "demokratische fernöstliche Republik" organisiert, scheinbar "unabhängig", um mit Japan Krieg zu …Mehr
Der selige Märtyrer Theodor Romzha wurde am 14. April 1911 in der Karpatenukraine geboren. Als Seminarist wurde er zum Studium nach Rom geschickt und dort am 25. Dezember 1936 zum griechisch-katholischen Priester geweiht. Nach dem Ende seines Wehrdienstes wirkte er kurzzeitig als Pfarrer, bevor er 1939 zum geistlichen Leiter und Professor am Eparchialseminar in Uzhorod ernannt wurde. Dies waren schwierige Jahre für die Kirche in der Karpatenukraine, da sie zuerst die Invasionen Nazideutschlands und dann der russischen Roten Armee erlebte. 1944 wurde er im Alter von 33 Jahren zum Bischof geweiht und zum apostolischen Administrator der Eparchie Mukatschewo ernannt. Während dieser Zeit diente er unermüdlich den Gläubigen der Eparchie, verteidigte sie vor der russischen Aggression und bereitete sie auf die bevorstehende Verfolgung vor. Sein Dienst an den Gläubigen stieß auf viele Hindernisse, aber es gelang ihm, sie zu umgehen. Der Bischof Romzha lehnte es fest entschlossen ab, den …Mehr
Heute vor 80 Jahen starb Metropolit Andrij Scheptyzkyj. Derzeit läuft sein Seligsprechungsprozess. 44 Jahre lang stand er an der Spitze der Kirche und der ukrainischen Gesellschaft und führte diese durch zwei Weltkriege und sieben politische Herrschaften: Österreich, zaristisches Russland, Ukraine, Polen, Sowjetrussland, die Nationalsozialisten Deutschlands und wieder Sowjetrussland. Bereits im Alter von 36 Jahren wurde der charismatische und reich begabte Andrij Scheptyzkyj zum Oberhaupt der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche gewählt. Unermüdlich arbeitete er daran, zwischen den verschiedenen ethnischen Gruppen Frieden zu stiften, hinterließ eine Reihe von Werken zu gesellschaftlichen und geistlichen Themen, erarbeitete neue Methoden von seelsorglichen Diensten, gründete in der Ukraine die Ordensgemeinschaft der Redemptoristen und Klöster nach den Regeln des Hl. Theodor Studit sowie andere religiöse Gemeinschaften, rief das Krankenhaus, das Nationalmuseum und die Theologische …Mehr
In seinem Gespräch mit Diane Montagna sagt Bischof Athanasius Schneider folgendes: „Und dann kamen heimlich Priester. Vor allem gab es einen ukrainischen Priester, der in Karaganda im Exil lebte, den seligen Pater Oleksiy (Alexij) Zarytskyj, der eine Strecke von zweitausend Kilometern ins Uralgebirge zurücklegte. Es gab in Kasachstan einen Gulag, eines der fürchterlichsten Konzentrationslager in der Sowjetunion. Dort war er im Gulag gewesen, dann wurde er freigelassen und unter eine Art Hausarrest gestellt. Er durfte die Stadt nicht verlassen, doch er brach trotzdem aus und reiste, um Katholiken aufzusuchen; er wusste, wenn man ihn finden würde, würde er wieder in den Gulag kommen. Er kam zu meinen Eltern im Ural, heimlich. Er war so ein heiliger Mann. Mein Vater und meine Mutter, beide haben uns immer wieder vom seligen Pater Oleksiy Zarytskyj erzählt. Beide sagten, sie hätten in ihrem ganzen Leben nicht einen so heiligen Priester kennen gelernt. Er gab sich wirklich vollständig …Mehr