Wie der Putsch gegen die traditionelle Liturgie geplant und durchgeführt wurde. Abläufe und Akteure.
Traditionelle Messe, Brevier und Weihen konnten im 20. Jahrhundert nicht so weitergeführt werden, wie in den Jahrhunderten zuvor. Die Liturgie mußte dringend reformiert werden. Das ist eine Realität. Es kann nicht darum gehen, an der Art, wie die traditionelle Liturgie in den Jahrhunderten zuvor gefeiert wurde, festzuhalten.
Deshalb hatte die Kirche seit 1850 ausgehend von Solesmes, dann Beuron, dann Rottenburg, dann Mainz begonnen, die verstehende Teilnahme an der (inhaltlich unveränderten) tridentinischen Liturgie einzuführen. Das mentale verstehende Mitbeten der lateinischen tridentinischen Liturgie. Diese Reform verlief gut und brachte die nötige Revitalisierung der Gottesdienste mit sich. Die Lösung für das Problem mit der traditionellen Liturgie war damit gefunden und war schon weitgehend durchgeführt. Text und Inhalt der tridentinischen Liturgie blieben erhalten, allerdings …More
zu Alfredus: Ich meine damit: "die Art, wie die traditionelle Liturgie in den Jahrhunderten zuvor gefeiert wurde" mußte geändert werden. Die tridentinische Liturgie in Text und Handlung ist ewig und unantastbar.
Nämlich:
Die Trennung von heiligem Priester-Altargeschehen und den anwesenden Gläubigen konnte so nicht weitergehen. Die Gläubigen mußten zu einer verstehenden Teilnahme an jedem Detail der Messe geführt werden. Einem geistigen Mitbeten, einer geistigen Teilnahme. Im Sinne von Dom Guéranger und Dom Wolter.
Die traditionelle Liturgie konnte nicht weiter bestehen bleiben ... ? Nicht wegen dem gläubigen Volk, sondern wegen der geistigen Judassse, die es immer schon gab und weiter geben wird ! Es war zwar nur eine kleine Gruppe, die aber immer mit Hilfe der Unterwelt sehr mächtig war . Mit dem erfolgten Konzil haben sie den jahrelangen Kampf gegen die Kirche siegreich gewonnen . Wer sind diese ewigen und mächtigen Kirchenfeinde ? Es sind die Freimaurer die bis heute in der Kirche wirken und diese total schwächen . Deshalb hat man gleich nach dem II.Weltkrieg Papst Pius XII. angegriffen, mit Schmährufen, Verleumdigungen, in Film und Funk und Politik ! Aber das alles hat seinem wahren Ruf nicht schaden können, denn alle Anschuldigungen haben sich nicht bewahrheitet ... !
Die traditionelle Liturgie der Kirche wurde durch einen Putsch umgestürzt, der heimlich im Elend des Zweiten Weltkriegs von einer kleinen Gruppe geplant und durchgeführt wurde. Abläufe und Akteure werden hier dargestellt.
Ja, Papst Pius XI. klingt heute noch in den Ohren der Konzil-Geschäigten ... ! Gelangte doch unter seinem Wirken der Katholizismus zum Höhepunkt in der Kirchengeschichte ... ! Weltweite einheitliche lateinische Messen, eine weltweite, einende und einheitliche Kirchensprache und gleiche Lehre ! Und was ist heute ? Streit zwischen Bischöfen, Priestern und Gläubigen und gegesätzliche Meinungen und Ansichten . Die gläubigen verstehen zwar die Sprache, die aber nicht in das Herz reicht ! Die vielen Sakrilegien und neue Events zerstören den Glauben und die Kirchen leeren sich ... !
Es ist ein starkes Stück und zeigt von großer Überheblichkeit und Anmaßung, P. Pius XII. eine blasphemische Zerstörung der Osterliturgie vorzuwerfen!
Zu Aquila: Ich habe die neue Ostervigil, die unter Papst Pius XII. eingeführt wurde, hier beschrieben:
Die traditionelle Weihe der Osterkerze
Sie finden unter der Darstellung der tridentinischen Ostervigil immer parallel die neue, die von Pius XII. eingeführt wurde.
Neben der generellen Zerstörung des Ablaufs und des erhabenen religiösen Gehalts der tridentinischen Ostervigil und ihrer Gebete, finden Sie bei der neuen Weihe der Osterkerze nach Pius XII. geradezu Schockierendes: die rituellen Messerschnitte in den Corpus der reinen weißen Osterkerze, der ja Sinnbild der reinen Auferstehungsleibes Christi ist. Das Schneideritual wird von rituellen Worten begleitet. Das Ritual geschieht außerhalb des Kirchenschiffes= außerhalb der Kirche.
In meinem Aufsatz finden Sie dieses Ritual ab Seite 14/15ff und vor allem ab Seite 20/21 ff dargestellt; wie gesagt – immer als Fußnote zur alten tridentinischen Liturgie: Die traditionelle Weihe der Osterkerze
Dom Gueranger akzeptierte die liturgische Praxis nicht so, wie sie ihm tradiert worden war. Er wollte das Barocke ausmerzen und zu den angeblichen Ursprüngen der Gregorianik zurück, im Stil und duech die Brille des 19. Jahrhunderts.