Pater Lang: Darf mit einem konservativen Papst gerechnet werden?
Zunächst ist es unsere heilige Pflicht, für den verstorbenen Papst (manche meinen, er sei gar nicht Papst gewesen) zu beten, dass er in Jesus Christus einen gnädigen Richter gefunden hat.
Nun aber zur Frage des kommenden Konklave: Darf mit einer Rückbesinnung, also mit einem konservativen, glaubenstreuen Papst, gerechnet werden? Meine Antwort ist ein klares 'Nein', denn wir befinden uns momentan religiös, politisch und gesellschaftlich auf einer dermaßen schiefen Bahn, dass in diesem geistigen Umfeld nicht mit einer Kursänderung von Menschenhand gerechnet werden kann. Zudem verdanken über die Hälfte der Kardinäle Papst Franziskus ihre Ernennung. Er hat mit Sicherheit nur solche Kandidaten ausgewählt, die seinen glaubenszerstörenden Kurs fortsetzen.
Wir wollen uns aber trotzdem das Szenario vorstellen: ein konservativer, glaubenstreuer Papst wird gewählt. Glauben Sie, dass er in diesem modernistischen, ökumenischen, freimaurerischen, homoverseuchten Umfeld etwas erreichen kann? Mit …Mehr
Kardinäle von den " Rändern der Welt " ... ? Natürlich wächst der Glaube in Afrika und gibt zur Freude Anlass, aber auch hier trägt der Modernismus seine muffigen Früchte ! Man kann sich Vorstellen aus welchem Kreis Franziskus die Kardinäle aus Afrike ausgewählt hat ? So bleibt die bange Frage nach einem würdigen Papst ? Natürlich führt der Hl. Geist die Kirche, aber er läßt auch Prüfungen zu und wenn man den weltweiten Zustand der Christen sieht, muss man um weitere Prüfungen fürchten und diese können schon bald erfolgen ... !
Ich nehme mal an, dass es mit den Cardinälen wie mit den Richtern des obersten Gerichtes der USA ist. Sie urteilen nicht immer so, wie es der Präsident, der sie ernannt hat, gerne hätte.
Ex-Papst Bergoglio hat vorzüglich Cardinäle aus den "Rändern der Welt" ernannt, darunter vor allem aus Africa. Dies kann man durchaus als Segen ansehen, denn schließlich blüht der Glaube in Africa, während er in weiten Teilen des lauen Europas im Niedergang ist.
Wenn ich richtig informiert bin, war der obige Pater P. Lang Sedisvakantist im Kreis von Prof. Reinhard Lauth in München. Er ist schon älter und noch fest im Gestern verwurzelt. Daher auch der Seitenhieb auf den "Sozialismus". Die Piusbruderschaft und Pater Lang sind leider auch nur Spielbälle im Kampf der Modialisten um die Macht.
Was Pater Lang unter einem "konservativen" Papst versteht, dürfte etwas ganz anderes sein, als viele User hier damit verbinden. - Pater lang erwartet wohl zuerst eine Heiligsprechung Lefebvres, um sich mit Rom vereint zu fühlen. So wird das aber nicht gehen!
Die Lefebvristen sind praktische Sedisvakantisten: Sie beten für den Papst, ansonsten ignorieren sie ihn und tun was ihnen paßt. Eine interessante Theologie!
@Mile Christi was soll denn das für eine Logik sein ... schauen Sie lieber mal aud Ihren postkonzialiren Saustall ... wo die Lehre und die Worte der Vorgänger nichts gelten...
Ein Stichwort, das Ihnen sicher nicht entgangen ist: Frauenordination:
Der Superheilige JPII hat das Thema Kraft apostolischer Autorität erledigt. Lächerlich dass das überhaupt nötig zu sein schien.
Das ist ja nur eins von vielen Beispielen.
Und jetzt kommen Sie.
@BetlemBethlehem 2014
Das wäre sicher eher verdient als manche Päpste, die zur "Konzils"rettung heiliggesprochen wurden. Ideologisch nennt sich das dann wohl.
Seine Exzellens hat sich wenigstens immerhin reale greifbare Verdienste um die Kirche erworben. Bekenner nennt man das im Endergebnis wahrscheinlich.
Solche unkonsequenten mal-so-und-aber-gleichzeitig-schon-auch-anders-Brüder, wie die FSSP z.B. verdanke Ihre zweifelfafte Existenz diesem Erzbischof.
@Tiberias Magnus Es gibt keinen Papst, dem man als Katholik nicht untertan sein muß. Wenn in Ihrem postkonziliarem Saustgall "Päpste" verantwortlich sind, dann sind das eben keine wirklichen Päpste, sondern Agenten der Feinde der Kirche. Aber so zu tun, als wäre alles paletti, wie es die FSSPX macht, um sich eine Nische im Pantheon der vereinigten Weltreligionen zu sichern, geht es eben nicht!
@Tiberias Magnus Heiligsprechungen "verdient" man sich nicht! Und: wie viele Verdienste sich der Einzelne um die Kirche erworben hat: "Wer bin ich, daß ich richte...?" - Darüber soll dann schon gern der ewige Richter urteilen. Nicht ich. Und auch nicht Sie!
Daß Msgr. Lefebvre auch der "Grund" für die Petrusbruderschaft ist - daran hatte ich noch nie einen Zweifel...
Gott kann auch durch seinen Stellvertreter auf Erden eingreifen. Und das ist das Nächstliegende. --Bisher haben beide Weltkriege keine Läuterung der Menschheit erreicht.
Immerhin war auf Bergos Truhe ein Kreuz statt des Evangeliumbuches, wie es seit Paul dem Schlechten erfunden wurde!
@Mile Christi Paul dem Schlechten ... ? Sehr gute Bezeichnung, die auch zu den meisten Konzils-Päpsten paßt, nur Benedikt XVI. war die Ausnahme, aber er war nicht konsequent genug, um Johannes Paul II. zu korregieren ! Allerlösung, Assisi, Koran-Kuss und Weltjugendtage, haben ein falsches Bild von der Kirche gezeichnet . So hat auch die ( Eilig-) Heiligsprechung der Konzils-Päpste der Kirche keinen Glanz gebracht, denn es war leider nur ein billiger Ausverkauf ... !
@Lukas Courtial Nein, Sie haben recht, wo soll denn in dieser Kirche die vom Konzil verwüstet wurde und vom Regieren Franziskus zu Markte getragen wurde, noch katholische Nachfolger herkommen ?Die meisten Kardinäle die freimaurerisch eingefärbt sind, würden das niemals zulassen und deshalb müssen wir uns darauf einstellen, dass es vielleicht noch schlimmer werden könnte . Denn durch den Unglauben und Gottlosigkeit der meisten Christen, könnte Gott uns das schmecken lassen, denn die Sünde der gefeierten Pachmama im Petersdom durch Franziskus, ist noch nicht gesühnt ... !
Papolatristen feiern hier fröhliche Urständ; es geht offensichtlich nicht in die Gehirne, dass alles, was geschieht - auch in seiner una Sancta ecclesia - entweder mit seinem Willen oder seiner Zulassung geschieht. Gott ist allmächtig, und wer - außer den Hanseln und selbsternannten Göttern - glaubt nicht daran, dass auch von einem mit Mehrheit von Franziskus besetzten Wahlkörper doch auch ein wahrer Papst gewählt werden und dieser die katholische Kirche - im wahrsten Sinne - reformieren kann?