Gamaliel

„Der neuen Messe entspricht ein neuer Katechismus, ein neues Priestertum, neue Seminare, neue Universitäten, eine charismatische, pentekostalische Kirche, lauter Dinge, die der Rechtgläubigkeit und dem Lehramt aller Zeiten entgegengesetzt sind. […] Daher halten wir an allem fest, was von der Kirche aller Zeiten und vor dem modernistischen Einfluß des Konzils geglaubt und im Glauben praktiziert wurde.“ Erzbischof Marcel Lefebvre, Grundsatzerklärung, 1974

Gamaliel

Solide, aber unvollständig. Ein paar Bemerkungen zur theologischen Tragweite, die das (versuchte) Wegwischen der gesamten liturgischen Tradition durch den Papst bedeutet, wären nützlich gewesen. Ebenso eine Auskunft, was dies für das zukünftige Verhältnis der Bruderschaft zur Konzilskirche bedeutet. Auch Erzbischof Lefebvre, seine Weitsicht und Tapferkeit hätte man durchaus erwähnen können.

fsspx.news

Brief von Pater Pagliarani zum Motu proprio “Traditionis custodes”

23. Juli 2021
Quelle: FSSPX Spirituality
Brief des Generaloberen der Priesterbruderschaft St. Pius X., infolge der Veröffentlichung des Motu proprio „Traditionis custodes“
DIESE MESSE, UNSERE MESSE, SOLL FÜR UNS WIRKLICH ZUR PERLE AUS DEM EVANGELIUM WERDEN, FÜR DIE WIR AUF ALLES VERZICHTEN UND ALLES VERKAUFEN WÜRDEN.
Liebe Mitglieder und Freunde der Priesterbruderschaft St. Pius X.,
Das Motu proprio Traditionis custodes und sein Begleitbrief haben in den sogenannten traditionellen Kreisen hohe Wogen aufgeworfen. Man kann in aller Logik bemerken, dass das Zeitalter der Hermeneutik der Kontinuität mit seinen Zweideutigkeiten, Illusionen und unmöglichen Bemühungen sich drastisch überholen ließ, und mit dem Ärmel weggewischt wurde. Diese sehr klaren und eindeutigen Maßnahmen betreffen die Bruderschaft nicht direkt, aber sie sollen uns zu tiefem Nachdenken anregen. Dafür ist es notwendig, die Dinge aus der Distanz zu betrachten und uns gleichzeitig die ewig alte und neue Frage zu stellen …

141,9K
Salzburger

Zunächst eine kleinere Sache: Leider ritt der hw. P. auf Seinem SteckenPferd - der EkklesioLogie - herum, so als ob es bevorzugt darum ginge; aber sogleich schrieb Er ja selbst, daß dieser GegenSatz alle Bereiche umfaßt.
Sehr schön ist jedenFalls die VerWendung des AUGUSTINischen Bildes der 2 "Städte".

Mir vsjem

"Es ist nicht angebracht, von diesen beiden Fassungen des Römischen Messbuch zu sprechen, als ob es "zwei Riten" wären. Vielmehr handelt es sich um die Verwendung ein und desselben Ritus."
Genau diese wirre Aussage respektierte die Piusbruderschaft in ihrem erpressten Motu proprio S.P. und akzeptierte damit die NEUE MESSE! Diese war und ist für sie nach wie vor rechtsgültig promulgiert.
Den Wölfen zu erlauben, die Herde zu verschlingen unter dem Vorwand der Billigung ist ein Unrecht für den, der verpflichtet ist, den Glauben zu verteidigen.
Pflicht wäre es zuzugeben, dass die Tridentinische Messe niemals aufgehoben werden konnte und folglich immer erlaubt war und ist und deswegen kein Motu Proprio nötig war.
Die Auffassung der Neuen FSSPX: Die Konzilssekte ist identisch mit der EINEN HEILIGEN KATHOLISCHEN KIRCHE.
Sie erinnern sich nicht mehr an die Aussage von Benelli:
„Die alte Messe steht für eine andere Ekklesiologie“, d.h. für eine andere Auffassung von der Kirche"
Diese Aussage …Mehr

Gamaliel

Sehr schwache Stellungnahme der Distriktoberen von A, CH und D zum Motu proprio

fsspx.de

Stellungnahme der Distriktoberen zum Motu proprio „Traditionis custodes“

21. Juli 2021
Quelle: Distrikt Deutschland
Am 16. Juli 2021 veröffentlichte der Heilige Stuhl das Motu proprio „Traditionis custodes“, mit der die „Freigabe“ der alten Liturgie zurückgenommen wird. Dieses neue Motu proprio von Papst Franziskus und den dazugehörigen Brief an die Mitglieder des Weltepiskopats haben wir mit großer Sorge und mit tiefem Schmerz wahrgenommen. Die Krise der Kirche hat damit einen neuen Höhepunkt erreicht.
Die Priesterbruderschaft St. Pius X. wurde gegründet, den Schatz der Tradition zu erhalten. Er findet seinen schönsten Ausdruck in der altehrwürdigen Form der Liturgie. Unsere Gemeinschaft erneuert angesichts dieser drastischen und zerstörerischen Maßnahmen ihre ungebrochene Treue zur Überlieferung der Kirche und zum Römischen Ritus.
Im Jahr 1985 richtete die Priesterbruderschaft St. Pius X. folgende Worte an Papst Johannes Paul II.
Da wir davon überzeugt sind, dass die Rückkehr zur überlieferten römischen Messe eine Quelle reicher Gnaden für die Erneuerung …

71,7K
Gamaliel

Die Stellungnahme der drei Distriktoberen wurde schon nach wenigen Stunden wieder offline genommen (was nicht die schlechteste Idee ist). Wer sich dennoch mit ihrem Inhalt vertraut machen möchte, wird im Google-Cache fündig:
googleusercontent.com/search?q=cache:987wIaFsvrkJ:https://fsspx.de/de/ne

Iacobus

Nicht schwach sondern gelassen souverän. Genau das Richtige in dieser Situation. Der Gegner will Eskalation, und die bekommt er nicht serviert.
Die Modernisten zerstören sich selbst. Stören wir sie nicht dabei.

Gamaliel

Jetzt: Priesterweihe in Zaitzkofen

Die ehrwürdige Zeremonie kann via Live-Übertragung mitverfolgt werden!
www.youtube.com/watch

147