Bischof Schneider zur FSSPX: „Heiliger Vater, erteilen Sie das Apostolische Mandat“
Eine lutherische-katholische Kirche?
Die katholische Kirche ist eine sichtbare Kirche, die als solche von Christus gegrèndet worden ist. Die Hierarchie der Kirche (Papst und Bischöfe) sind nicht materielle Elemente der Kirche, sondern wesentliche Bestandteile der Kirche. Eine Kirche ohne Papst und Biscxhöfe ist nicht die katholische Kirche. Nun hat Jesus verhiessen, dass die "Porte der Hölle die Kirche nicht überwältigen werden" (Matt 16,18). Für Luther dagegen ist die Kirche eine rein geistige Gesellschaft, keine wahrnehmbare Kirche. Wer sich fragt also "wo ist der Papst?", der leugnet, dass Leo XIV. Papst ist, dann ist die katholische Kirche nicht mehr die (sichtbare) katholische Kirche; der klagt Jesus Christus der Lüge: die katholische Kirche wurde von den "Pfosten übewätigt". Empfehlung: den Glauben über Überdruss stellen.
Bischof Schneider zur FSSPX: „Heiliger Vater, erteilen Sie das Apostolische Mandat“
Eine halbe Wahrheit ist manchmal schlimmer als eine Lüge
Es stimmt, dass eine Bischofsweihe ohne päpstliches Mandat nicht zwangsläufig ein Schisma bedeutet. Das ist absolut richtig. Eine solche Weihe zieht jedoch für den Weihenden und den Geweihten eine Exkommunikation nach sich, die dem Heiligen Stuhl vorbehalten ist, was bereits ein Zeichen dafür ist, dass etwas nicht so gelaufen ist, wie es sollte. Denn Bischöfe werden nicht geweiht wie Brötchen gebacken. Das sichtbare Oberhaupt der Kirche ist der Papst, der Stellvertreter Christi. Dies zu ignorieren bedeutet, den Willen Gottes nicht zu akzeptieren, der ausdrücklich und äußerst klar festgelegt hat: „Auf diesen Felsen (den Papst) werde ich meine Kirche bauen” (Mt 16,18). Der Fall, der uns hier interessiert, ist jedoch ein ganz anderer: Es handelt sich nicht um eine Weihe „ohne Mandat“, sondern um eine Missachtung des gegenteiligen Willens des Papstes. Eine solche Weihe erfolgt also nicht nur ohne die Zustimmung des Oberhaupts der Kirche („ohne Mandat“), sondern vor allem gegen den ausdrücklichen Willen des Stellvertreters Christi. Aber warum ist das ein Schisma? Weil jeder Katholik verpflichtet ist, die Glaubensartikel zu bekennen, hier insbesondere das Dogma vom päpstlichen Primat – ein Dogma, das somit unfehlbar ist, wie es das Erste Vatikanische Konzil in der Konstitution „Pastor aeternus” in Kapitel 3 verkündet hat: „[Dem Bischof von Rom] gegenüber sind die Hirten und Gläubigen jeglichen Ritus und Ranges [also auch ein Bischof] – sowohl einzeln für sich als auch alle zugleich – zu hierarchischer Unterordnung und wahrem Gehorsam verpflichtet, nicht nur in Angelegen-heiten, die den Glauben und die Sitten, sondern auch in solchen, die die Disziplin und Leitung der auf dem ganzen Erdkreis verbreiteten Kirche betreffen, so dass durch Wahrung der Einheit sowohl der Gemeinschaft als auch desselben Glaubens-bekenntnisses mit dem Römischen Bischof die Kirche Christi eine Herde unter einem obersten Hirten sei. Dies ist die Lehre der katholischen Wahrheit, von der niemand ohne Schaden für Glauben und Heil abweichen kann.” (DS 3060)
Durch die Weihe von Bischöfen gegen den ausdrücklichen Willen des Stellvertreters Christi wird der geweihte Bischof mit einer doppelten Exkommunikation belegt: erstens wegen einer Weihe ohne Mandat, zweitens wegen Missachtung des Dogmas vom Papstprimat, einer schismatischen Handlung par excellence. Zu sagen, dass eine Bischofsweihe ohne Mandat nicht automatisch schismatisch ist, ist also eine Halbwahrheit, und hier wird deutlich, dass dies schlimmer als eine Lüge ist, denn die einfachen Gläubigen glauben, dass dies möglich ist. Lüge.
P. Dr. theol. Gabriel Baumann
Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)