"Hippe Missionare" - fairer Film über echt Katholisches
45 lohnende Minuten: Der Katholizismus blüht auf.
Zwar kritisierte das der Bayerische Rundfunk, aber seine Sendung "Hippe Missionare" ist eine im Grunde faire, ungewollte Werbesendung für katholische Standpunkte!
Hauptsächlich geht es um Johannes Hartl (Foto) und dessen "Gebetshaus Augsburg".
Auch Exzellenz Bischof Stefan Oster (Passau) wird in seinem missionarischen Engagement gezeigt.
Amüsant:
Die Filmemacher erwähnen die Sympathie für Trump oder, dass jemand reich ist, und vor allem katholische Standpunkte wie die Ablehnung von Abtreibung in der Meinung, das werde beim Zuschauer automatisch Gruseln hervorrufen.
Negativpunkte:
1. Unfair freilich die Behauptung des Bayerischen Rundfunks, bei den "Legionären Christi" gäbe es sexuellen Missbrauch (Da wurde der Missbrauch des Gründers der ganzen Gruppe übergestülpt).
2. Peinlich, wie Johannes Hartl (Gebetshaus Augsburg) seine Aussage gegen gleichgeschlechtliche Ehen relativiert.
3. Dass Johannes Hartl geneigt ist, Krebserkrankungen …More
Wieder so ein selbstverliebter möchtegerne Theologe
Er ist nicht selbstverliebt, sondern froh durch die Sicherheit seines Glaubens. Mit der gängigen modernistischen Universitätstheologie hat er nichts am Hut!
Ich habe grundsätzlich nichts gegen Charismatiker, Gebetshaus. Ect. Es gibt da wirklich gute und fromme Leute. Aber mit manchen freikirchlichen Aussagen kann ich überhaupt nicht mit. Etwa wenn Erkrankung auf Sünde und Schuld abgeschoben wird. Oder wenn nur der ein guter Christ ist, der wirtschaftlich erfolgreich ist, da kommt mir so manche alte fromme Oma in unseren Kapellen in den Sinn. Ist das Gottes Strafe das sie eine kleine Rente hat und davon leben muss. Was für ein Gottesbild steckt da dahinter. Aber es ist schon so. Wenn man die Erbsünde ablehnt muss man halt den Grund von Elend. SCHULD UND Sünde woanders suchen.