de.news

Leo XIV. verwandelt das Staatssekretariat in eine immer mächtigere Drehscheibe

Leo XIV. hat heute zwei Dokumente veröffentlicht, eine neue Allgemeine Verordnung der Römischen Kurie und eine Personalverordnung über die Einstellung von Personal. Sie treten am 1. Januar 2026 für einen Zeitraum von fünf Jahren ad experimentum in Kraft.

Die Personalverordnung verpflichtet die Mitarbeiter des Vatikans zu einem vorbildlichen religiösen und moralischen Verhalten, auch im Privatleben. Sie legt Beschäftigungsregeln fest: Sechs-Tage-Woche, feste Arbeitszeiten, 26 Tage Jahresurlaub, Überwachung der Krankheitszeiten, Beschränkung der Teilzeitarbeit und Verbot der Beschäftigung von Verwandten innerhalb desselben Büros.

Die allgemeine Verordnung stellt eine vollständige Rekonstruktion des kurialen Systems dar - Verwaltungsstruktur, Dokumentationsregelung, Digitalisierung, Rechte der Gläubigen und eine neue zentrale Stellung des Staatssekretariats.

Ende des Lateins

Die frühere Verpflichtung, Urkunden "in der Regel" in Latein abzufassen, entfällt. Italienisch, Englisch, Französisch und andere moderne Sprachen können nun normal verwendet werden.

Dies bedeutet praktisch die Abschaffung des Lateinischen.

Das Recht der Gläubigen auf eine Antwort

Zum ersten Mal muss jede Petition, die beim Heiligen Stuhl eingeht, registriert, zugeordnet und beantwortet werden.

Dies schafft ein ausdrückliches Recht der Gläubigen, nicht ignoriert zu werden und bedeutet eine unerträgliche bürokratische Belastung.

Re-Zentralisierung des Staatssekretariats

Das Staatssekretariat (Diplomaten) erhält wieder eine koordinierende Zentralität, die in den letzten Jahren geschwächt worden war.

Zu den Verpflichtungen gehören nun der obligatorische Austausch von Dokumenten zwischen den Dikasterien, die koordinierte Verwaltung sich überschneidender Zuständigkeiten, die Mitunterzeichnung gemeinsamer Rechtsakte und die systematische Übermittlung aller päpstlich bestimmten Rechtsakte an das Staatssekretariat.

Die Kurie wandelt sich von einer zumindest teilweise dezentralisierten Struktur zu einem zunehmend hierarchischen Organismus, der von einem Netzwerk von Diplomaten geleitet wird.

Vatikan muss vor dem Handeln mit den Oberen sprechen

Jedem Eingriff in Diözesen, Ordensinstitute oder kirchliche Bewegungen muss eine Anhörung und Konsultation der Oberen vorausgehen.

Die neue Regelung spricht ausdrücklich Probleme der Vergangenheit an: Bischöfe oder Obere, die ohne Anhörung sanktioniert, ersetzt oder überstimmt wurden. Fälle wurden auf der Grundlage unvollständiger oder voreingenommener Informationen von Mittelsmännern entschieden.

Digitalisierung, Archive und Sicherheit

Zum ersten Mal führt die Kurie ein obligatorisches digitales Archivierungssystem, zertifizierte IT-Systeme, eine Klassifizierung der vorbehaltenen Akten in drei Stufen, Zugangsprotokolle und eine kontrollierte Dokumentenvernichtung ein.

AI-Übersetzung
133K
Carlus teilt das
195
Josefa Menendez

Im Staatssekretariat des Vatikans gibt es ein geheimes Netzwerk, das eine homosexuelle Ideologie schützt und vorantreibt, während es sich unter dem Banner des Mitgefühls tarnt.

Neues Regelwerk
Latein nicht mehr erste Amtssprache im Vatikan
Latein ist ab sofort nicht mehr die bevorzugte Amtssprache im Vatikan. Das geht aus dem in dieser Woche veröffentlichten erneuerten Regelwerk für die Römische Kurie hervor, das von Papst Leo XIV. genehmigt wurde.
Online seit heute, 12.59 Uhr
Teilen
Im Kapitel über die im Vatikan zu gebrauchenden Sprachen heißt es jetzt: „Die Behörden der Kurie schreiben ihre Akten in der Regel in Latein oder in einer anderen Sprache.“ In der alten Fassung des „Regolamento“ hatte die Sprache Cäsars und Ciceros noch eine herausgehobene Stellung.
Dort hieß es: „Die Behörden der Kurie schreiben ihre Akten in der Regel in Latein, sie können aber für ihre Korrespondenz oder für das Schreiben von Dokumenten gemäß den jeweiligen Notwendigkeiten auch andere Sprachen nutzen, die heute gebräuchlicher sind.“
„Gute Lateinkenntnisse“ nicht mehr nötig
Gestrichen wurde im neuen Regelwerk für die Vatikan-Angestellten auch die Anforderung „guter Lateinkenntnisse“. Künftig werden nur noch gute Kenntnisse im Italienischen sowie in einer weiteren Sprache verlangt. Erhalten bleibt jedoch das „Büro für die Lateinische Sprache“, das beim vatikanischen Staatssekretariat angesiedelt ist und der gesamten Römischen Kurie zur Verfügung steht.
red, religion.ORF.at/KAP

Klaus Elmar Müller

Und unprofessionell, dass dann z.B. das neueste Dokument (über Monogamie) erst mal auf Italienisch erscheint. Italienisch-katholische Kirche?

Ursula Sankt teilt das

Latein ist nicht mehr erste Amtssprache im Vatikan

621
Josefa Menendez

Sodomiten im Staatssekretariat: Für Lawler (Zeuge) ist völlig klar, dass das Staatssekretariat seine eigenen Regeln schreibt - und das nicht nur in Fällen von klerikalem Missbrauch. Das Homosexuellen-Netzwerk des Vatikans: …

Josefa Menendez

P. Oko sagte, sobald homosexuelle Geistliche eine „dominierende Position“ in der Hierarchie der Kirche erreicht hätten, würden sie zu einer „Hinterzimmer-Elite“ mit „enormer Macht bei der Entscheidung über wichtige Nominierungen und das gesamte Leben der Kirche“. BENEDIKT XVI.: Anprangerung einer SCHWULEN-LOBBY …

Andreas Hauser

Es kehrt wieder Ordnung ein!👍
Die Hierachie wird gestärkt und professionalisiert. 👍

Klaus Elmar Müller

Unter Papst Leo XIV. wäre demnach Bischif Strickland angehört worden (wass unter Papst franziskus eben nicht geschah). Freilich: Kardinal Prevost wat damals doch für die Bischöfe zuständig, oder nicht?

Josefa Menendez

Heuchelei: "Vorbildlicher religiöser Verhalten im Staatssekretariat?" Lavendel-Mafia geschützt durch das Staatssekretariat - Carlo Capella wird geschützt und wieder eingesetzt: Das Homosexuellen-Netzwerk des Vatikans: …

Josefa Menendez

Das Staatssekretariat des Vatikans ist voller Sodomiten unter dem Schutz von Prevost und Parolin: Heuchelei = "Die Personalverordnung verpflichtet die Mitarbeiter des Vatikans zu einem vorbildlichen religiösen und moralischen Verhalten" 🤥 Vatikan: Kinderporno-Verbrecher als hoher … Kinderporno-Verbrecher Capella im Staatssekretariat wiedereingesetzt!

Eugenia-Sarto

Der Papst handelt sehr klug. Er will endlich Ordnung schaffen im Vatikan, wo vielles chaotisch und nicht mehr katholisch war. Das haben schon andere Päpste zur Zeit der Renaissance versucht mit teilweisem Erfolg. Z.B. Pius V. griff hart durch und erreichte, große Teile der Beschlüsse des Trienter Konzils zu verwirklichen.
Möge Papst Leo vom Heiligen Geist geleitet und gestärkt werden bei seiner schwierigen Mission.

Francesco 95

Ja du sagst es, und macht an der Synodalität von Franziskus (Bätzing) weiter. Hoffe das weitere Eis-Segen und Öko-Messen in Zukunft kommen. Die Mutter Gottes wurde schon zu einer Protestanten degradiert...

Erzherzog Eugen

@Eugenia-Sarto dass die Lösungen nicht traditionel sind wenn es keine lateinischen texte mehr gibt auf die man sich beziehen kann wirds schwierig

Eugenia-Sarto

@Erzherzog Eugen Sie haben sicher recht. Ich habe mir wegen des Latein Folgendes gedacht. Wie man gelegentlich hört, können viele Bischöfe kaum noch richtiges Latein, mit den Priestern ist es noch schlimmer. Der Papst könnte die Lateinabschaffung auf ein paar Jahre begrenzen und anordnen, daß alle Latein lernen müssen -Kardinäle, Bischöfe, Priester und Seminaristen und vor allem auch die Hochschullehrer. Der Papst hat hoffentlich gute Berater für eine Lösung.