Mann und Frau: Und da sie verschieden waren, wurden sie eins
Eva war anders als Adam. Und da sie verschieden waren, wurden sie eins. Ihre Verschiedenheit war darauf ausgerichtet. Gott wusste, was er tat. Und wie sie eins wurden, trug dieses Wesen lebendige Frucht. Dieses Wesen menschlichen Einsseins verdient Stärkung nach dem Willen Gottes. So erkannte die Kirche das Sakrament der Ehe. Das Wunder des Lebens wächst in natürlicher Verschiedenheit, die sich so ergänzt, dass es von neuem Wesen ist als Vereinigung. Das Verlangen Adams fand eine andere Entsprechung in Eva. Dieses begründet die Ehe. Eva fand Adam nicht in schmachtender oder romantischer Liebe, sondern sie erkannten sich als Mann und Frau. Genau so einfach. Die alte Kirche wusste das noch. Die neue Kirche vertritt den Primat der Liebe und die Ehe ging prompt zuschanden. Sie wurde homo - gleich-gültig und unverschieden. Sie verlor ihr eigentliches Wesen, das Gott so wunderbar schuf und wo Er sich des Menschen erbarmte. Es war das erste Mal, Frucht der gerechten Sorge eines gerechten Gottes. Er kennt Seine Schöpfung und weiß, was gut ist.
Wir Menschen nehmen dies in Freude auf, kultivieren dies und schaffen Form und Ausdruck dafür. Mit ganzer Seele schmücken wir das Wertvolle, segnen es und teilen dies in Dankbarkeit mit allen Menschen guten Willens. Wir lehren die erkannte Wahrheit, denn wovon das Herz voll ist, davon läuft der Mund über. Das ist unsere Mission, wenn wir von der Ehe sprechen und vom Sakrament.