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hl. Johannes Nepomuk Neumann - Gedenktag am 5. Januar.
Hl. Johann Nepomuk Neumann
Bischof

* 28. März 1811 in Prachatice bei Budweis im Böhmerwald in Tschechien
† 5. Januar 1860 in Philadelphia in den USA
Johannes Nepomuk Neumann, von einer tieffrommen Mutter erzogen, erwog zunächst, Medizin zu studieren, doch entschied er sich schließlich auf Wunsch der Mutter für das Priestertum. Das Studium der Theologie absovierte er in Budweis und ein Sprachstudien in Prag - er sprach acht Sprachen. Ohne Priesterweihe - der Weihetermin seines Studienkurses war wegen eines Überangebotes von Priestern aufgeschoben worden - ging er voller Ungewissheit über seine Zukunft nach Amerika.
1836 kam Neumann in New York an; drei Wochen später war er zum Priester geweiht, sein erster Einsatzort war Williamsville, nördlich von Buffalo, wo er die deutschen, irischen und französischen Katholiken betreute. Er gründete dort eine Schule. Sein Pfarrgebiet umfasste 1450 Quadratkilometer, er durchwanderte es mit dem Rucksack zu Fuß. Völlig überarbeitet brach er 1840 zusammen und wurde zur Erholung in ein Redemptoristenkloster gebracht. Er beschloss, dort einzutreten, da er allein auf sich gestellt bei seinem riesigen Arbeitspensum nur schwer überleben konnte. Als Redemptorist wurde er zunächst Pfarrer in Baltimore, Maryland, 1843 Provinzrat und 1844 Leiter des Pittsburgher Klosters, 1846 Leiter aller amerikanischen Niederlassungen des Ordens. Er gab zwei Katechismen heraus, veröffentliche Artikel und wurde schließlich als 41jähriger zum Bischof von Philadelphia und damals jüngsten Bischof von Noramerika ernannt.
Als Bischof hielt sich Neumann vor allem an die einfachen und armen Leute; ihnen fühlte er sich verwandt, mit ihnen aß er Kartoffelsuppe, spülte selbst in der Küche, brachte in einem Tuch verpackt seinen Ministranten Ostereier. In einer guten Schulausbildung sah er den entscheidenden Schlüssel für eine Verbesserung der sozial schwachen Schichten. Er richtete ein Priesterseminar ein, gründete über 100 Kirchen und baute fast ebensoviele Schulen; damit legte den Grundstein für das kirchliche Pfarrschul-System im heutigen Nordamerika. Gleichzeitig ging es ihm immer um den einzelnen Menschen. Sein Tagesablauf sah folgendermaßen aus: 5 Uhr aufstehen und Gebet in der Hauskapelle, 6 Uhr hl. Messe, ab 7 Uhr Beichte, oft mehrere Stunden (kein Priester in seiner Diözese soll mehr Stunden im Beichtstuhl verbracht haben als er). Nach dem Mittagessen (gewöhnlich nur Kaffee und etwas Brot) Besucher, Audienzen, Amtsgeschäfte, nicht selten bis weit nach Mitternacht. Völlig ausgezehrt brach er nach achtjähriger Amtszeit auf der Straße zusammen und starb. Bezeichnend für die völlige Hingabe seines Lebens ist sein bischöflicher Wahlspruch: Passio Christi comforta me - Leiden Christi stärke mich.
Bald nach seinem Tod wurde ein Seligsprechungsverfahren angestrebt, 1963 wurde er seliggesprochen, schließlich sprach ihn Papst Paul VI. 1977 heilig.

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Hl. Johann Nepomuk Neumann - Gedenktag: am 5. Januar
Bischof

* 28. März 1811 in Prachatice bei Budweis im Böhmerwald in Tschechien
† 5. Januar 1860 in Philadelphia in den USA
Johannes Nepomuk Neumann, von einer tieffrommen Mutter erzogen, erwog zunächst, Medizin zu studieren, doch entschied er sich schließlich auf Wunsch der Mutter für das Priestertum. Das Studium der Theologie absovierte er in Budweis und ein Sprachstudium in Prag - er sprach acht Sprachen. Ohne Priesterweihe - der Weihetermin seines Studienkurses war wegen eines Überangebotes von Priestern aufgeschoben worden - ging er voller Ungewissheit über seine Zukunft nach Amerika.
1836 kam Neumann in New York an; drei Wochen später war er zum Priester geweiht, sein erster Einsatzort war Williamsville, nördlich von Buffalo, wo er die deutschen, irischen und französischen Katholiken betreute. Er gründete dort eine Schule. Sein Pfarrgebiet umfasste 1450 Quadratkilometer, er durchwanderte es mit dem Rucksack zu Fuß. Völlig überarbeitet brach er 1840 zusammen und wurde zur Erholung in ein Redemptoristenkloster gebracht. Er beschloss, dort einzutreten, da er allein auf sich gestellt bei seinem riesigen Arbeitspensum nur schwer überleben konnte. Als Redemptorist wurde er zunächst Pfarrer in Baltimore, Maryland, 1843 Provinzrat und 1844 Leiter des Pittsburgher Klosters, 1846 Leiter aller amerikanischen Niederlassungen des Ordens. Er gab zwei Katechismen heraus, veröffentliche Artikel und wurde schließlich als 41jähriger zum Bischof von Philadelphia und damals jüngsten Bischof von Noramerika ernannt.
Als Bischof hielt sich Neumann vor allem an die einfachen und armen Leute; ihnen fühlte er sich verwandt, mit ihnen aß er Kartoffelsuppe, spülte selbst in der Küche, brachte in einem Tuch verpackt seinen Ministranten Ostereier. In einer guten Schulausbildung sah er den entscheidenden Schlüssel für eine Verbesserung der sozial schwachen Schichten. Er richtete ein Priesterseminar ein, gründete über 100 Kirchen und baute fast ebensoviele Schulen; damit legte den Grundstein für das kirchliche Pfarrschul-System im heutigen Nordamerika. Gleichzeitig ging es ihm immer um den einzelnen Menschen. Sein Tagesablauf sah folgendermaßen aus: 5 Uhr aufstehen und Gebet in der Hauskapelle, 6 Uhr hl. Messe, ab 7 Uhr Beichte, oft mehrere Stunden (kein Priester in seiner Diözese soll mehr Stunden im Beichtstuhl verbracht haben als er). Nach dem Mittagessen (gewöhnlich nur Kaffee und etwas Brot) Besucher, Audienzen, Amtsgeschäfte, nicht selten bis weit nach Mitternacht. Völlig ausgezehrt brach er nach achtjähriger Amtszeit auf der Straße zusammen und starb. Bezeichnend für die völlige Hingabe seines Lebens ist sein bischöflicher Wahlspruch: Passio Christi comforta me - Leiden Christi stärke mich.
Bald nach seinem Tod wurde ein Seligsprechungsverfahren angestrebt, 1963 wurde er seliggesprochen, schließlich sprach ihn Papst Paul VI. 1977 heilig.
Heilige, Namenstage, Patrone - Ökumenisches …

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Fischl

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hl. Johannes Nepomuk Neumann - Gedenktag am 5. Januar

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Martyrologium Romanum Flori-Legium
Acta Sanctorum
Alacrinus von Casamari, Bischof
Ægidius von Walcuria, Klostergründer, erster Prior in Oignies
Ælred von Hexham, Abt in Rievaulx (Rieval)
Ämiliana (Emilie), Nonne
Anastasius, Abt im Kloster Pontenata, verehrt bei den Benediktinern, wohl identisch mit Anastasius von Ungarn, erster Abt in Pannonhalma oder in Břevnov, erster Erzbischof von Esztergom
Apollinaris Syncletica (Dorotheus), Nonne in Ägypten
Arnulf, Bischof von von Sens
Barvitus von Argyll, Bekenner
Cera (Kiara), Äbtissin in Kilkeary
Conwoïon „der Große”, Klostergründer und erster Abt in Redon und in Maxent, und Edwin, Mönch
Cythardus, Klostergründer und erster Abt in Bloomkamp
Deogratias, Bischof von Karthago
Domnina von Syrien, Jungfrau, Büßerin, Asketin
Domno, Märtyrer,und Domneon, Märtyrer
Dorotheus „der Jüngere”, Abt in Amisos / Samsun
Eduard, der Bekenner, König von England
Egbert (Ecgberth) von Irland, Missionsbischof
Engelram, Bischof von Metz
Vigil von Epiphanias - Erscheinung des Herrn
Erminold, Abt in Prüfening, Märtyrer
Euprexia, Witwe, Wohltäterin, und Theognia, Jungfrau, Wohltäterin
Felix, Märtyrer, und Secundus, Märtyrer, und Honorius, Märtyrer, und Lucianus, Märtyrer, und Candidus, Märtyrer, und Januaria, Märtyrerin, und Coelifloria, Märtyrerin, und Jucundus, Märtyrer, und Acutus, Märtyrer, und Petrus, Märtyrer, und Marcus, Märtyrer, und Severus, Märtyrer, und Anastasia, Märtyrerin, und Telesphorus, Märtyrerin
Flamidianus, Märtyrer
Franziskus (François) Peltier, Priester, Märtyrer, und Jakob (Jacques) Ledoyen, Priester, Märtyrer, und Petrus (Pierre) Tessier, Priester, Märtyrer († 1794)
Galactorius, Bischof von Bischof von Lescar / Beneharnum, Märtyrer
Gaudentius, erster Bischof von Gnesen
Genoveva Torres Morales, Ordensgründerin
Gerlach von Houthem, Einsiedler
Gregor, Abt im Kloster Akritas
Honobertus, Bischof von Sens, und Honulphus, Bischof von Sens
im Kapuzinerorden: Jakob Joseph López Caamaño von Cádiz, Ordensmann, Priester, Volksprediger
Johannes Nepomuk Neumann, Bischof von Philadelphia
Karel vom heiligen Andreas (Johannes Andreas) Houben, Ordensmann, Priester
Karl (Carlo) Melchiori (von Sezze), Mystiker
in Nordafrika: Longinus, Bischof von Pomaria, und Eugen, Bischof († 501), und Vindemialis, Bischof von Capsus
Maria Magdalena Pellegrina Repetto, Nonne
Maria Marcelina von der unbefleckten Empfängnis Darowska, Ordensgründerin
Viele Märtyrer in der Thebais
Micha der „Ältere”, Prophet
Oderich Mattiuzzi von Pordenone, Priester, Mönch, Missionar
Paula von der Toskana, Ordensfrau
Pharahildis, Witwe
Peter Bonilli, Pfarrer, Institutsgründer
Phosterios, Abt
Priscillian, Märtyrer
Roger von Todi, Priester, Mönch
Rumon, Glaubensbote in Devonshire und Cornwall, Bischof (?) (Übertragung der Gebeine)
Rusticianus, Bischof von Brescia
Sais, Märtyrer
Severin, Mönch, Glaubensbote in Norikum
Simeon der Prophet, frommer Israelit
Simeon Stylites der Ältere, Einsiedler, Säulensteher
Synkletike, Jungfrau, Mystikerin
Talida (Amata), Nonne
Tatiana, Nonne (?)
Telesphorus, römischer Gemeindevorsteher
Tethwiu der Fröhliche, Mönch
Theodorus, Märtyrer
Theoidus, Märtyrer
Theopemptus, Bischof von Nikomedia, Märtyrer, und Synesius, Märtyrer
Tillo (Paulus) von Solignac, Abt, Einsiedler
zwei Verwandte Jesu, die als Nachfahren Davids in der Christenverfolgung unter Kaiser Diokletian das Martyrium erlitten
Victorinus, Abt in Piacenza, und Lucas, Mönch, und Ambrosius, Mönch, und Privatus, Mönch

Tina 13

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