Leo XIV. befördert Diplomaten der Ära Franziskus im Vatikan
Er hat verschiedene Posten mit Karrieristen neu besetzt, aber wieder einmal keinen ausgesprochenen Katholiken ernannt.
Im Mittelpunkt der Veränderungen steht Erzbischof Edgar Peña Parra, der seine einflussreiche Rolle als Stellvertreter für allgemeine Angelegenheiten - praktisch die 'Nr. 2' im Staatssekretariat - aufgibt. Er wurde beschuldigt, homosexuell zu sein. Leo XIV. hat ihn zum Apostolischen Nuntius in Italien und San Marino ernannt.
Damit hat er angesichts der einzigartigen Beziehungen zwischen Italien und dem Vatikan eine der sensibelsten diplomatischen Aufgaben des Heiligen Stuhls inne.
Monsignore Paolo Rudelli folgte ihm als Sostituto nach. Er war von 2014 bis 2019 Ständiger Vertreter beim Europarat und diente zuletzt als Nuntius in Kolumbien.
Seine Ernennung signalisiert auch Kontinuität bei den diplomatischen Ernennungen im Herzen der vatikanischen Verwaltung.
Außerdem wurde Erzbischof Petar Rajić, bisher Apostolischer Nuntius in Italien, zum Präfekten des Päpstlichen Haushalts ernannt. Er füllt die von Erzbischof Georg Gänswein hinterlassene Vakanz aus.
In dieser Funktion ist er für die Audienzen und den Tagesablauf von Papst Franziskus zuständig.
Alle beförderten Erzbischöfe - Edgar Peña Parra, Paolo Rudelli und Petar Rajič - sind Produkte des diplomatischen Korps, das während des Pontifikats von Papst Franziskus geformt wurde. Die Entscheidungen deuten darauf hin, dass Leo XIV. den diplomatischen Ansatz seines Vorgängers an der Kurie konsolidiert und neu ausrichtet.
AI-Übersetzung