Aquila
ORDNUNG im ALLTAG, GEDANKEN ZUR ÖSTERLICHEN BUSSZEIT



Der hl. Ignatius von Loyola, der Gründer des Jesuitenordens, war ein Heiliger, der hohen Wert auf Ordnung gelegt hat.
Um im Hinblick auf Gott und den Nächsten und auf uns selbst unser Leben in Ordnung bringen zu können, kann gar Vieles hilfreich sein.
Vielleicht denken jetzt manche an die berühmten „Ignatianischen Exerzitien”. Ja, die können für viele hilfreich sein, aber im täglichen Leben gibt es zunächst für uns alle eine einfachere Möglichkeit, mehr Ordnung ins Leben hinein zu bringen: Zunächst
die Ordnung im Alltag! Das gilt für Kinder, Jugendliche und Erwachsene jeden Alters und Standes.
Oft sind es kleine Bemühungen, die mehr bewirken können, als man zunächst vielleicht meinen könnte; zum Beispiel:

- Geschirr nicht ungewaschen bis zum nächsten Tag stehen lassen
- im Kleiderschrank das Chaos beenden
- im Schlafzimmer am Morgen das Bett ordentlich richten (Hotels und das Militär können uns hier Vorbilder sein!)
- jedes Zimmer der Wohnung so ordentlich halten, dass eigentlich jederzeit ein Gast es betreten dürfte (was freilich nicht bedeutet, dass man z.B. als Hausfrau in einem Raum keine noch ungebügelte Wäsche liegen lassen dürfte oder dass man gar kein Spielzeug am Boden liegen lassen dürfte)
- in jedem Zimmer eine Fensterbank freilassen, damit man immer wieder regelmäßig stoßlüften kann
- die Schultasche in Ordnung halten
- seine Zeit im Alltag ordnen, indem man zuerst das Notwendige tut
- die einem zur Verfügung stehende Zeit so ordnen, dass man nicht die Ordnung anderer stört (indem man z.B. einer Bekannten, die Hausfrau und Mutter ist, am Vormittag mit einem einstündigen Telefonat Zeit wegnimmt oder indem man zur Unzeit jemanden anruft, um ihn stundenlang mit den eigenen Sorgen zu überhäufen)
- den Müllberg rund ums Haus beseitigen
- anderen helfen, Ordnung zu machen, die Hilfe brauchen und erbitten
(Wenn bei jemandem immer große Unordnung herrscht, könnte das vielleicht ein Anlass sein, dass wir ihm in irgendeiner Weise helfen, falls er sich helfen lässt.)

>>> Entscheidend bei diesem täglichen Ordnen ist das richtige Maß, vor allem aber die Liebe, mit der man es tut (Liebe zu Gott und zu den Mitmenschen)!

Wer aus Liebe zum Herrn und zum Nächsten bemüht ist, Müll, Chaos, Unordnung, Tohuwabohu zu beseitigen, wird wahrscheinlich auch bemüht sein, in seiner Seele immer wieder Ordnung zu machen. Dazu gehört nicht zuletzt die gute hl. Beichte!
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Bethlehem 2014

zu dem Bild: DIE ORDNUNG KENN ICH AUCH! 🤪 😇

Die Unordnung dieser Welt kommt von ganz oben.
Bescheiden wir uns, keine Ordnung schaffen zu können.
Sie dennoch zu erkennen. Und so zu verwirklichen.
Das ist dazu alles.