"Konservativer" Bischof Oster kündigt das Nationale Synodalgremium in Deutschland an
Auf Bistum-Passau.de sagte Monsignore Oster am 3. Februar, dass das neue Gremium noch die Zustimmung der Deutschen Bischofskonferenz und des Vatikans benötigt, aber er glaubt, dass "dieses neue Gremium auf nationaler Ebene zustande kommen wird". Er fügte hinzu, dass damit die "Synodalität" auf eine dauerhafte Grundlage gestellt werden soll.
Bischof Oster bezeichnete die sechsjährige Reise der deutschen Synode als bereichernd und sinnvoll. Bei der letzten Synodalversammlung in Stuttgart am vergangenen Wochenende habe man versucht, "eine Verbindung zur römischen Synode über die Synodalität herzustellen", sagte er. Dem römischen Modell folgend, lobte er, dass sie die Methode des "Gesprächs im Heiligen Geist" angewandt hätten.
Dieses neue ständige nationale Synodalgremium sollte die Umsetzung des Synodalweges durch die Bischöfe regelmäßig überwachen, ein Schritt, den selbst Kardinal Marx ablehnte. "Ich warne davor, diesen Weg zu beschreiten. Es ist offensichtlich, dass wir über grundsätzliche Entscheidungen diskutieren. Aber ich bin entschieden gegen diesen Vorschlag."
Die Resolution, die dieses neue Gremium vorsieht, wurde von den Bischöfen mit 21 Ja-Stimmen, 10 Nein-Stimmen und zwei Enthaltungen knapp angenommen. Damit wurde die erforderliche Zweidrittelmehrheit mit nur 33 der 59 anwesenden wahlberechtigten Bischöfe knapp erreicht.
Bild: Vatican Media, AI-Übersetzung