Wahlherbst 2026: Globale Machtverschiebungen mit offenem Ausgang
Wahlherbst 2026: Globale Machtverschiebungen mit offenem Ausgang
Am 6. September entscheidet Sachsen-Anhalt über seinen Landtag – ein Stimmungstest mit bundesweiter Signalwirkung.
Vom 18. bis 20. September folgen die Duma-Wahlen in Russland: die ersten seit dem Großangriff auf die Ukraine. Unter Kriegsrecht und massiver Kontrolle sichert sich das Regime um Putin und „Einiges Russland“ die absolute Mehrheit. Kriegsveteranen rücken massiv in die Listen – echte Opposition ist ausgeschaltet.
Am 27. Oktober wählt Israel. Netanjahus rechtsextreme Koalitionspartner (Otzma Yehudit, Religiöser Zionismus u. a.) stehen für die Fortführung der Kriege in Gaza und darüber hinaus. Die Abstimmung wird zum Referendum über diesen Kurs.
Am 3. November die US-Midterms: Wer Kongress und Senat kontrolliert, entscheidet über Trumps außenpolitischen Spielraum – gegenüber China, Russland, Iran und den Verbündeten. Ein demokratischer Kongress könnte seine Agenda massiv bremsen.
Vier Termine. Vier Brandherde. Ein Herbst, der die Weltordnung neu justieren kann.