Das Ende unserer Zukunft ...
Wenn nur die Liebe zählt, so das Konzil der Buchhalter: Dann kann man sich eigentlich, wenn man nicht mit den Geschlechtsorganen das dort vergebliche Denken versucht, wissen: Das wird nichts von wegen Kultur. Und siehe da: Auch der Kult wurde verändert: Die Kirche opfert nicht mehr, sondern frisst sich am Mahltisch voll - und der vermeintliche "Priester" liefert nur noch eine Show. Auf dem öffentlichen Podium untauglicher Debatte, der einst Gottes Altar war. Das braucht kein Mensch.
Ganz vorne vor uns sehen wir nur noch die Rudimente des Alten, wenige Fundamente sind erhalten. Und doch bleibt diese Ahnung des Ewigen. Aus verschiedenen Ecken - im doppelten Wortsinn -, aus verschollener Erdkruste, beflügelt von nur wenigen Engeln, werden sich Menschen wieder aufmachen, Wahrheit zu finden, Hoffnung zu suchen, Glauben sichtbar zu machen, wieder hinzuhören, hinzufühlen, was Gott in die Natur eingeschrieben hat. Wirklich da zu sein. Sich deshalb aufzurichten, weil es einen Himmel ganz real gibt.
Selbst die Tiere werden aufhorchen, was der Mensch ihnen zu sagen hat; Pflanzen werden sich wieder aufwärtsneigen, himmelwärts. Die ganze Natur, der ganze Mensch nun wird niederknieen. Denn wenn der Segen des Herrn sich aufgemacht, endlich zu herrschen, will sich niemand mehr vordrängeln. Dann wird. Endlich. Und wieder.
Alles gut. Da oben und hier unten. Wo wir sind. Zwei oder drei.